Wenn die Rente nicht reicht: Geld aus dem Eigenheim nutzen.
Viele Haus- und Wohnungsbesitzer im Ruhestand haben eines gemeinsam: Ein abbezahltes Eigenheim, aber eine geringe Rente. Für eine Modernisierung, altersgerechten Umbau oder für andere Wünsche bleibt kaum etwas übrig.
Wer hat schon vor 30 Jahren bedacht, dass er im Alter einmal das Eigenheim umbauen oder modernisieren möchte? Jahrzehnte lang wurde die Immobilie abbezahlt und gerade noch für die Rente etwas zurückgelegt.
Für Investitionen in eine modernere Heizung, in neue Sanitäranlagen oder Fenster fehlt nun das Geld. Auch für Wünsche außer der Reihe wie z.B. Reisen, Theaterbesuche oder Ähnliches reichen die Mittel oft nicht.
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Die Umkehrhypothek ist eine Möglichkeit speziell für Senioren ab 65 Jahren. Mit diesem besonderen Darlehen beleihen Immobilienbesitzer ihr Haus oder ihre Wohnung. Sie haben die Wahl, ob Sie jährlich die Zinsen zahlen oder nicht. Solange man in der Immobilie lebt, müssen weder laufende Zins- noch Tilgungszahlungen geleistet werden. Der Darlehensnehmer bleibt immer der Eigentümer und die Rückzahlung des Darlehens wird erst nach dessen Ableben oder bei Verkauf bzw. Auszug fällig.
Der Darlehensnehmer bzw. der jüngste im Haushalt lebende Partner ist mindestens 65 Jahre alt. Seine Immobilie wird von ihm selbst bewohnt und hat einen Mindestwert von 100.000 Euro.